Caravan: Einbau von zusätzlichen Steckdosen

Im Gegensatz zu einer Wand im Haus, kann (oder besser: sollte) man in einem Wohnwagen nicht die Standard Hohlwanddosen verwenden. Sie sind einfach zu globig. Besser ist die Entscheidung zu Schalterprogrammen für den Möbeleinbau.

Diese haben den Vorteil der kompakten Bauweise. Auch wird die Befestigung nicht an der Hohlwanddose, sondern am Schalter/Steckdose direkt ausgeführt. Die Berührungsschutzdose selber wird am Schalter/Steckdose angeklippst, so dass der Berührungsschutz gegeben ist.

Ich habe mich für das System Integro-Flow von Berker entschieden.

Ein kleiner Stolperstein war hier die Auswahl der Berührungsschutzdose, welche in verschiedenen Höhen (oder Tiefen?) zu erhalten ist. Die Dose mit der geringsten Höhe (Tiefe?) von 22mm ist aber nur für Schalter geeignet, für Steckdosen ist die Berührungsschutzdose mit mindestens 35,5mm zu wählen.

Das auszusägende Loch kann leicht größer sein, als der Durchmesser der Berührungsschutzdose von 45mm, da der Rand der Steckdose übersteht. Nach der Montage des Abdeckrahmens ist die „Deckfläche“ sogar noch etwas größer.

Der Einbau und die Befestigung ist kein weiteres Problem.

Einen weiteren Tipp möchte ich bei der Verdrahtung/Verteilung der Kabel geben. Ich habe zum verdrahten die Wago-Klemmen vom Typ221-4xx (415 = 5 polig / 413 = 3 polig) gewählt. Damit kann man flexible Leitungen verbinden, ohne dass Aderendhülsen verwendet werden müssen. Außerdem lassen sich die Verbindungen wieder leicht (und gezielt für jede Ader) lösen.
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